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St. Pankratius

Foto Kirche St. Pankratius Odenthal

Kennen Sie das Kleinod im Bergischen Land?

Sicher haben Sie die Odenthaler Kirche St. Pankratius schon einmal gesehen, wenn Sie an einem schönen Sommertag einen Ausflug in das Bergische Land machen und dort vielleicht den Altenberger Dom besuchen.

"Fest gemauert in der Erden" steht sie da, die Odenthaler Kirche. Sie ist kein großer gotischer Dom, dessen schlanke Pfeiler bis in den Himmel ragen, sondern eine kleine romanische Dorfkirche, die eher einer Wehrburg gleicht, mit dicken Pfeilern und starken Mauern, die Schutz und Sicherheit versprechen. Als die 12 Zisterzienser-Mönche 1133 von Morimond in Burgund nach Altenberg zogen, um dort das Kloster zu gründen und später den Dom zu bauen, kamen sie an St Pankratius vorbei, denn die Kirche war zu dieser Zeit schon mehr als 100 Jahre alt. Als Mutterkirche war sie bis 1910 auch die Pfarrkirche von Altenberg. Sie ist nämlich eine der ältesten Kirchen der Region. Auch die Glocken sind sehr alt und eine davon ist sogar die älteste noch läutende Kirchenglocke des Rheinlandes.

Die Kirche St. Pankratius ist eine der ältesten Kirchen des Bergischen Landes. Patron ist der frühchristliche Märtyrer Pankratius, der vierzehnjährig um 304 in Rom in der Christenverfolgung unter Kaiser Diokletian starb.

Gottesdienste

Heilige Messen finden in St. Pankratius in der Regel zu folgenden Zeiten statt:

  • sonntags um 10:00 Uhr
  • dienstags um 19:00 Uhr

Die Zeiten aller aktuellen Gottesdienste (auch mögliche Abweichungen von der Regel) entnehmen Sie bitte unserer aktuellen Gottesdienstordnung.

Pergament aus dem Jahre 1344

Die Anfänge vor 1000 Jahren

Die erste urkundliche Erwähnung Odenthals findet sich 1150 in einer Urkunde des Klosters Siegburg. Die Entstehungszeit von Ansiedlung und Pfarre fällt jedoch in die Mitte des 10. Jahrhunderts. Gründer war ein Graf Namens Udo aus der Familie der Grafen aus dem Lahngau. Sein Name ist im Ortsnamen enthalten: Udendarre, eine Zusammensetzung des Namens Udo und dem Wort "Darre". Es bedeutet "Drainage", also das Trockenlegen eines Sumpfgebietes. Odenthal ist demnach die "Drainage Udos".

Das Foto zeigt die älteste Urkunde des Pfarrarchivs (Pergament) aus dem Jahre 1344 mit dem Siegel des Abtes Hermann von Altenberg.

St. Pankratius

Erbaut nach dem Vorbild römischer Basiliken

Es war damals selbstverständlich, als eines der ersten Häuser eine Kirche zu bauen. Die Menschen wollten auch eine geistige Heimat haben. 100 Jahre lang stand in Odenthal eine provisorische Holzkirche, die Mitte des 11. Jahrhunderts durch eine steinerne Kirche ersetzt wurde.

Man kannte nördlich der Alpen noch keinen eigenen Baustil, sondern griff zurück auf Rom. Von dort war das Christentum ins Land der Germanen gekommen. Vorbild für den Bau war die Form der römischen Basiliken: Rechteckiges Langhaus mit einer Apsis als Abschluss.

Auch bei der Wahl des Patrons für Kirche und Pfarrgemeinde griff man auf Rom zurück: Der römische Märtyrer Pankratius wurde als 14jähriger um 304 unter Kaiser Diokletian hingerichtet.

40 Generationen

40 Generationen

1993 feierte die Pfarrgemeinde etwas verspätet ihr 1000-jähriges Jubiläum. Daran erinnert eine Holzstele, die der Bergische Künstler Walter Jansen aus Schiffsplanken errichtet hat. Sie zeigt in einer Strichliste die 40 Generationen, die in 1000 Jahren hier gelebt haben (ein Strich gleich 5 Jahre, 5 Striche gleich 25 Jahre gleich 1 Generation). Im unteren Bereich sind die für die damaligen Siedler wichtigen Lebenselemente Wasser und Feuer sowie ihre Werkzeuge dargestellt

Taufbecken

Bau der Filialkirchen im 20. Jahrhundert

Der erste namentlich bekannte Pfarrer hieß Reinhard. Er wird in einer päpstlichen Urkunde des Jahres 1205 erwähnt. Die Liste der namentlich bekannten Pfarrer enthält bis heute 38 Namen.

Die Pfarrgemeinde war bis ins letzte Jahrhundert hinein eine riesige Landgemeinde. Auch die heutige Pfarreien in Altenberg und Schildgen gehörten früher zum Pfarrgebiet. Altenberg wurde 1910 als eigenständige Pfarre errichtet, Schildgen 1929.

Wegen der großen Fläche des Pfarrgebietes, den damit verbundenen weiten Wegen zur Pfarrkirche und der Bevölkerungszunahme wurden im 20. Jahrhundert zwei Filialkirchen gebaut: St. Engelbert und Hl. Kreuz.

Im Jahr 2024 wurden die ehemaligen Pfarrgemeinden von Odenthal und Altenberg zusammmengelegt zu einer gemeinsamen Pfarrei. Pfarrkirche ist seitdem der Altenberger Dom.

Foto von der Kirche St. Pankratius Odenthal

Architektur

Die Kirche ist eine flachgedeckte, dreischiffige romanische Pfeilerbasilika aus dem 11. Jahrhundert, gebaut nach dem Vorbild der Stiftskirche zu Düsseldorf-Kaiserswerth. Der Kirchenraum ist äußerst schlicht gegliedert. Pfeiler und Rundbögen weisen sparsame und einfache Zierformen auf. Die Seitenschiffe wurden 1701 erneuert, und 1893/94 wurde die Kirche erweitert: Abbruch der Apsis, Neubau von Querschiff, Apsis und seitlichen Sakristeien, Verblendung der Außenmauern mit Kalkstein (außer dem Turm). Schwere Schäden erforderten 1972-1976 eine gründliche Restaurierung. Der Turm blieb in seiner ursprünglichen Bauweise erhalten, wurde 1972 neu verputzt und, wie im Mittelalter üblich, farbig gefasst.

Das Portal

Portal

Das Portal hatte seit dem 14. Jahrhundert zwei Türflügel aus Eichenholz. 1964 wurde es durch ein Bronzeportal ersetzt. Die Bilder darauf zeigen die wichtigsten Aussagen unseres Glaubens: Ähren und Weintrauben in den obersten Feldern kennzeichnen die Kirche als das Haus, in dem Jesus Christus seine Gemeinde zusammenruft und sich ihr im Abendmahl selber schenkt. Die anderen Felder: Schöpfung (Gottes Ruf schuf die Welt und uns Menschen), Erlösung (durch Christi Tod und Auferstehung werden wir frei von Sünde und Tod), Geistsendung (jeder Christ und die ganze Kirche darf vertrauen, dass Gottes Heiliger Geist uns führt), Ewiges Leben (wir erwarten die neue Welt. "Der Tod wird nicht mehr sein, keine Trauer, keine Klage, keine Mühsal!") .

Schmiedeeisernes Gitter

Schmiedeeisernes Gitter

Beim Betreten der Kirche fällt zunächst ein schmiedeeisernes Gitter auf. Es ist wie ein Vorhang, hinter dem der heilige Raum beginnt. Der Odenthaler Schmiedemeister Johann Esser stellte es 1979 her. Der Entwurf dafür, wie auch für Leuchter und Bildrahmen im Vorraum, stammt von Paul Nagel, Wesseling.

Taufstein

Taufstein

Zwei Weihwasserkessel aus dem 17. Jahrhundert und der Taufstein erinnern daran: Durch die Taufe gehöre ich zu Gott und Gottes Volk. Der Taufstein ist eine kostbare Arbeit des 12. Jahrhunderts: ein achtseitiger Kessel aus Granit. Acht freistehende Säulen mit Würfelkapitellen schützen ihn. Sie lassen den schweren Stein leicht und schwebend erscheinen.

Der sich nun vor dem Besucher öffnende Raum entstand im Hochmittelalter, der Blütezeit des deutsch-römischen Kaisertums. Man lehnte sich an den Baustil der altrömischen Basiliken an, ehedem Gebäude für Rechtspflege und Handel. Schon die frühchristlichen Kirchen sind in diesem Stil erbaut. Das griechische Wort Basilika bedeutet Königshalle.

Hier ist also ein Haus für den höchsten Herrn. Der Bogen vor dem Altarraum ist dementsprechend als Triumphbogen zu sehen. Triumphbögen standen im antiken Rom als Denkmäler für siegreiche Kaiser. Der Bogen und das darin hängende Kreuz aus dem 17. Jahrhundert verkünden - Jesus Christus ist der Herr.

Altarraum

Altarraum

Für Altar, Verkündigungspult (Ambo), Tabernakel, Ewiglichtampel und Osterleuchter lieferte Theo Heiermann die Entwürfe, für die drei Chorfenster von 1968 Paul Schneider, Brühl. Der Betrachter wird an ein Samenkorn erinnert, das aufgeht und wächst.

Dem Ambo gegenüber am Vierungspfeiler befindet sich eine Figur des hl. Sebastianus (17. Jahrhundert, holzgeschnitzt wie alle Figuren dieser Kirche). Im Querschiff eine Madonna, um 1800.

Seitenschiff

Seitenschiff

Der Beichtstuhl ist neuromanisch, um 1900. Ihm gegenüber, am ersten Pfeiler links, St. Christophorus (15. Jh.), im rechten Seitenschiff eine Pietà - also eine Schmerzensmutter - , auf dem Nebenaltar im Querschiff der heilige Antonius, der Mönchsvater (beide aus dem 17. Jh.).

Alle Statuen wurden in den letzten Jahren von den Gebr. Mrziglod, Tholey/Saarland, restauriert, die auch die Ausmalung der Kirche besorgten. Für die Ornamente über den Bögen im Mittelschiff gaben vorgefundene mittelalterliche Bemalungsreste die Vorlage. (Zu den Heiligenfiguren siehe auch "Die Heiligen der Pfarre").

Beim Rundgang durch die Seitenschiffe sieht man an den Außenwänden die 12 Apostelleuchter mit den dazugehörenden Kreuzen, an den Pfeilern und den unteren Wänden die 14 Kreuzwegstationen.
Der Kreuzweg ist die Arbeit eines unbekannten Malers der sog. Nazarener-Schule im 19. Jahrhundert.

Orgel

Orgel

Zum Mittelschiff zurückgekehrt, haben Sie einen schönen Blick auf die Orgel mit ihrem klassizistischen Prospekt (erste Hälfte des 19. Jh. ursprünglich in einer pfälzischen Kirche). Sie wurde 1977 in der Werkstatt der Gebr. Oberlinger, Windesheim, gebaut, wobei man Teile der alten Odenthaler Orgel verwendete.

Die Bänke der Kirche mit ihren vielen Eisenverbindungen und gedrehten Füßen wurden von Paul Nagel entworfen und von Johann Esser geschmiedet, die Holzteile nach Entwürfen des Architekten von Schreinermeister Franz Müller aus Odenthal angefertigt.

Die Odenthaler Kirche hat eine der ältesten Glocken der Welt. Nähere Informationen hierüber finden Sie im Abschnitt Glocken.

Eine Führung durch die Kirche, in den Turm und zu den Glocken ist nach Absprache im Pfarrbüro möglich.

Wann immer Sie aber die Kirche besuchen, nehmen Sie sich Zeit für ein Gebet oder eine Minute der Stille. Eine Kirche ist nicht zuerst Museum, sondern Haus des Gebetes.

Glocke

Die Pfarrkirche hat vier alte Glocken, deren Entstehungszeit vom 11. bis 14. Jahrhundert anzusetzen sein dürfte. Die Gießer sind unbekannt. Die älteste, um 1050, wird als die älteste, noch in Gebrauch befindliche Glocke des Rheinlandes bezeichnet.
900 - 950 kg schwer, Schlagton gis'. "Sie zeigt noch ganz die Verworrenheit romanischer Klänge. Neben dem führenden Hauptschlagton gis' klingt anstelle der Prime die große Obersekunde ais' mit melodieführender Deutlichkeit" (aus einem Gutachten des Glockensachverständigen J. Schaeben von 1957).

Zwei weitere Glocken sind aus dem 14. Jahrhundert (850 kg, fis' und 605 kg, gis'). Die Größere trägt die Inschrift: DEFUNCTOS PLANGO VIVOS VOCO (= die Toten beweine ich, die Lebenden rufe ich). Hierzu kommt eine kleine Glocke aus dem 13. Jahrhundert (100 kg, ais'). 1981 wurde das Geläute durch vier neuere Glocken ergänzt (gegossen in der Firma Mabilon, Saarburg), zur Schonung der alten Glocken.

Dorfkreuz

Die Umgebung der Kirche

Vor der Kirche sind einige Grabsteine aufgestellt, die vom alten Friedhof erhalten blieben. Links von der Kirche steht ein seltenes Kunstwerk, ein doppellseitiges Kreuz, das 1828 aus Sicherheitsgründen aus der zerstörten Abtei Altenberg nach hier gebracht wurde.

In der Nähe befinden sich die alte Kaplanei, die alte Schule (heute Pfarrheim) das  Küsterhaus (Fachwerkhaus mit Durchgang) und das sogenannte "Heiligenhäuschen" in der Dorfstraße. Hier hängt das Dorfkreuz, geschaffen 1985 von Walter Jansen, Bergisch Gladbach.

 

Der Pfarrhof

Der Pfarrhof

Das Odenthaler Pfarrhaus liegt nicht neben der Kirche, sondern ca. 200 m davon entfernt. Bis ins letzte Jahrhundert hinein waren die Odenthaler Pfarrer wie die meisten Pfarrer im Bergischen Land Selbstversorger. Sie lebten vom Ertrag von Garten und Feldern, die sie selber bestellten, sowie von den Erträgen verpachteter Felder und Waldstücke. Daher gehörte zum Pfarrhaus ein ausgedehntes Grundstück, der Pfarrhof - heute wesentlich verkleinert, aber immer noch von ansehnlicher Größe.

Pfarrhaus

Am Pfarrhaus befinden sich Nebengebäude, ehemalige Stallungen, die heute als Wohnhäuser
genutzt werden. Der ganze Komplex steht als "Pfarrhofensemble" unter Denkmalschutz.
Auch die Flurkapelle (Marienkapelle) am Straßenrand gehört dazu, die 1697 erbaut wurde (Nähere Informationen hierüber finden Sie im Abschnitt "Flurkapelle").

Das heutige Pfarrhaus wurde 1725 unter Pastor Konrad Ervens erbaut. Er fand bei seinem Dienstantritt ein einsturzgefährdetes Haus vor. Vermutlich war es durch den 30jährigen Krieg und seine Folgen nicht mehr gepflegt worden. Auf seinen Grundmauern wurde das neue Pfarrhaus errichtet. 1976/77 wurde es gründlich restauriert und für heutige Verhältnisse bewohnbar gemacht.

Pankratius, +304

Pankratius, +304

Er kam als Neunjähriger aus Phrygien (Türkei) als Waise nach Rom und wuchs bei seinem Onkel auf, lernte Christen und ihren Glauben kennen und ließ sich schließlich selber taufen. Die Christen hatten zu jener Zeit sehr unter dem fanatischen Hass zu leiden, mit dem Kaiser Diokletian sie verfolgen ließ. Pankratius fiel in Rom wegen seines jugendlichen Einsatzes für die christliche Gemeinde auf. Er wurde als Christ angezeigt und bei einem Verhör vor dem Kaiser bekannte er sich furchtlos zu seinem christlichen Glauben. Daraufhin wurde er auf Befehl Diokletians enthauptet. Das war im Jahre 304 n. Chr.

Sein Fest feiern wir am 12. Mai.

Sebastianus, +303

Sebastianus, +303

Der Palasthauptmann und Befehlshaber der kaiserlichen Leibwache ist vom Kaiser Diokletian selbst ausgesucht und zum Vertrauten gemacht worden. Auch das Gerücht, er sei ein Christ, stört den Kaiser nicht. Sebastian widersteht den üblichen Verlockungen des Soldatenlebens und er wird schnell unter den damaligen Christen zum Sachwalter für die öffentlichen Angelegenheiten. Bei Ausbruch der Christenverfolgung bringt er die Kommunion in die Gefängnisse, deren Tore er ungehindert passieren kann. Bei den Gerichtsverhandlungen redet er auf angeklagte Christen ein, ihr Glaubensbekenntnis doch auf keinen Fall zu widerrufen. Nach seiner Verhaftung wird er zum Tod durch Erschießen (in jener Zeit natürlich durch Pfeile) verurteilt, überlebt jedoch und erholt sich - um nach kurzer Zeit wiederum vor Diokletian zu erscheinen. Diesen überrascht er mit einer Verteidigungsrede für die Christen. Das kann sich der Kaiser nicht bieten lassen, das grenzt an Majestätsbeleidigung. Er läßt ihn diesmal mit Knüppeln erschlagen. - Der Märtyrer Sebastianus ist ein Vorbild für standhafte Uberzeugung.

Sein Fest feiern wir am 20. Januar.

Antonius der Einsiedler, + 356/357

Antonius der Einsiedler, + 356/357

Geboren in Mittelägypten um das Jahr 251 übernahm er nach dem Tod seiner wohlhabenden Eltern, die ihn christlich erzogen hatten, zunächst die Erziehung seiner jüngeren Schwester. Dann aber begann er ein Leben als Einsiedler in der Wüste. Sein Vorbild wirkte stark auf die jüngeren Eremiten, derer er sich annahm und die er durch Wort und Beispiel lehrte und stärkte. Sein Ruf drang, gegen seinen Willen, bald weit über die Stille seiner Einsiedelei hinaus, und er widmete den Großteil seiner Zeit zahllosen Ratsuchenden, die ihn aufsuchten oder ihm schrieben. Bezeugt ist sein Briefwechsel mit Kaiser Konstantin und dessen Söhnen. Er starb hochbetagt im Alter von 105 Jahren auf dem Berge Kolzim, nahe dem Roten Meer.

Ein Menschenleben in der Wüste, abseits vom strömenden Leben des Alltags, nur Gott hingegeben, gerade dadurch aber mit der aufrüttelnden Kraft des Gegensatzes auf das christliche Gewissen seiner Zeitgenossen einwirkend, das ist Antonius später auch "der Mönchsvater" genannt. Sein Fest feiern wir am 17. Januar.

Christophorus, + um 250 in Kleinasien

Christophorus, + um 250 in Kleinasien

Nach der Legende war Christophorus ein sehr großer und bärenstarker Mann. Er hatte sich vorgenommen, in seinem Leben dem größten König zu dienen. So kam er zu einem mächtigen König, der sich jedoch immer, wenn der Name des Teufels genannt wurde, bekreuzigte? Als Christophorus erfuhr, daß dieser König Angst vor dem Teufel hatte, machte er sich auf den Weg, um diesem zu dienen. Der Teufel machte jedoch auf seinem Weg immer einen großen Umweg um ein Kreuz. Christophorus fand heraus, daß der Teufel große Furcht vor dem Kreuz, vor Christus hatte. So wollte Christophorus nun zu Christus gehören, und er tat dies, indem er Menschen diente. Da er so sehr groß und stark war, half er Menschen, über einen Fluß zu kommen, indem er sie hindurchtrug. Eines Tages wollte ein Kind hinübergetragen werden. Als der starke Mann mitten im Wasser stand, wurde das Kind immer schwerer. Das Kind auf der Schulter des Christophorus war Christus selber. Dieses Kind hält als Zeichen für seine Größe die Weltkugel fest auf dem Knie. So hat Christophorus den Größten, Christus, getragen. Sein Name bedeutet übersetzt: Christusträger und er sollte eigentlich ein Programm für jeden Christen sein.
Sein Fest feiern wir am 24. Juni.

Die Kirche St. Pankratius ist täglich von 8:00 bis 18:00 Uhr geöffnet.

Eine Besichtigung ist tagsüber ohne Führung möglich, wir bitten jedoch hierbei die Würde des Ortes zu achten und lautes Sprechen zu vermeiden und Beter nicht zu stören.

Bitte beachten Sie bei Ihrem Besuch, dass während eines Gottesdienstes oder während einer musikalischen Veranstaltung das Umhergehen nicht erwünscht ist. Die Zeiten für die Gottesdienste finden Sie hier.

 

Führungen

Die Organisation der Kirchenführungen erfolgt durch das Pastoralbüro.

Einzelansichten

8 Bilder

St. Pankratius

Öffnungszeiten:

täglich 8:00- 18:00 Uhr

Altenberger-Dom-Straße 35
51519 Odenthal
Telefon:02174 4533