Zum Inhalt springen

Versöhnung - Beichte

2 Stühle in der SAkramentskapelle, die benötigt werden zur Beichte

Es gibt unterschiedliche Formen, zum Empfang des Bußsakramentes. 

Die Form eines Beichtgespräches im Beichtstuhl ermöglicht die Beichte in anonymer Form. Der Priester sieht nicht, wer beichtet, hört nur die ihm anvertrauten Dinge.

Neben dieser Form gibt es auch die offene Form des Beichtgesprächs wo der Beichtende und der Priester sich offen gegenübersitzen.

Unabhängig von den beiden Formen teilt in solch einem Gespräch der Beichtende dem Priester mit, was ihm auf dem Herzen liegt, was ihn von Gott und den Menschen trennt und was ihn als Schuld belastet. Den Abschluss dieses Gespräches bildet die Lossprechung, die der Priester spricht.

Sie lautet: Gott, der barmherzige Vater, hat durch den Tod und die Auferstehung seines Sohnes die Welt mit sich versöhnt und den Heiligen Geist gesandt zur Vergebung der Sünden. Durch den Dienst der Kirche schenke er dir Verzeihung und Frieden. So spreche ich dich los von deinen Sünden. Im Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes. Amen.

Die Kinder werden im Rahmen der Kommunionvorbereitung auf die Bedeutung und die Praxis der Beichte vorbereitet und empfangen dann auch zum ersten Mal dieses Sakrament. Auch im Rahmen der Firmvorbereitung wird dies in anderer Form noch mal aufbereitet.

In unserer Pfarrei gibt es jeden Samstag um 17:15 Uhr - vor der Sonntagvorabendmesse in der Sakramentskapelle - ein festes Angebot des Beichtgespräches im Altenberger Dom. 

Der Priester ist an das Beichtgeheimnis gebunden. Egal wie schwerwiegend mögliche Argumente sein können, der Priester kann vom Beichtgeheimnis nicht entbunden werden. Vor Gericht kann er das Zeugnisverweigerungsrecht geltend machen.

In der Advents- und Fastenzeit feiern wir als Vorbereitung auf die Hochfeste einen Bußgottesdienst.